Black Heaven
"Dystopia"
(Trisol/Soulfood)

Vertriebstext

deutsch

Seit jeher war Black Heaven viel mehr als nur das elektronische Nebenprojekt von Mantus-Kopf Martin Schindler. Als künstlerische Ergänzung zu Mantus gedacht, als komplettierendes Puzzleteil in Martins künstlerischem Schaffen, werden hier seit 2001 düsterelektronische Visionen verwirklicht, die in seiner Intensität dem tiefschürfenden Wirken des Gothic-Aushängeschilds in nichts nachstehen. Drei Jahre nach dem letzten Alben kehrt Black Heaven nun wieder – mit dem ebenso langerwarteten wie essentiellen „Dystopia“.

Blickte man 2009 mit der „History“ noch zurück auf das kreative Wirken des Projekts, sind die Augen 2011 gen Zukunftshorizont gerichtet – in Form eines Albums, das sich vielfältiger denn je dem enigmatischen Kosmos elektronischer Musik annähert und sich dabei zu jeder Zeit ein gedankenverlorenes, melancholisches Grundelement beibehält, das man von Mantus kennt. „Dystopia“ ist Gothic Electro in Perfektion, ist die Verschmelzung zweier Szenen zu einem emotionalen Grenzgang voller Überraschungen.

Neben Black Heaven-typischen Tracks wie das berührende „Die Zeit die bleibt“, „Lächelnd geht die Welt zugrunde“ mit seiner apokalyptischen Melodik oder dem verträumten Melancholie-Paradebeispiel „Himmel ohne Sterne“ finden sich aggressive Ausbrüche (der Club-Hammer „Licht bricht Dunkelheit“), Electroclash-Ausflüge („Schwarze Asche“) oder Trips in eine surreale Zauberwelt („Ich spielte dort am großen Teich“) auf „Dystopia“ zusammen, die alle zu der entrückten, dringlichen und dichten Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Albums beitragen. Dystopischer und weltfremder klang Dark Electro nie.

Unverkennbar mit der Handschrift Martin Schindlers versehen, geht „Dystopia“ spielend als vielschichtigstes Black Heaven-Album in die Geschichte ein, bietet eine einstündige Reise in eine andere Welt, die von bitteren Reflektionen, kritischen Fragen, aber auch von menschlicher Wärme beherrscht wird. Der Tanz in den Abgrund fühlte sich noch nie so richtig an.

Englisch

From the very beginning, Black Heaven was much more than the mere side project of Mantus mastermind Martin Schindler. Destined to be an artistic complement to Mantus, the missing jigsaw piece in Martin's work, Black Heaven creates darkly electronic visions that in no way fall behind the profound depth of the Gothic figurehead that is Mantus. Now, three years after the last album, Black heaven returns – with the equally long awaited and essential „Dystopia“.

After the aptly titled retrospective „History“ (2009), Mantus cast their eyes to the future horizon and deilvers a record that is the projects' most versatile journey through an electronic cosmos while retaining a thoughtful, melancholic element already known from Mantus. „Dystopia“ is Gothic Electro in perfection, is the unique blend of two scenes into an emotional and surprising walk on the borderline.

Aside from archetypical Black Heaven tracks like the haunting „Die Zeit die bleibt“, „Lächelnd geht die Welt zugrunde“ with its apocalyptic melody or the melancholic, dreamlike “Himmel ohne Sterne”, it is songs like the aggressive club hit “Licht bricht Dunkelheit”, the Electroclash trip “Schwarze Asche” or the surreal fairy tale “Ich spielte dort am großen Teich” that add to the lost, urgent and fascinating atmosphere of this extraordinary album. Dark Electro never sounded more dystopian, more unworldly.
An unmistakably example of Martin Schindler's prowess, “Dystopia” is by far the most versatile, the most exciting Black Heaven album ever. It delivers an hour-long journey into another world – a journey dominated by bitter reflections, critical questions, but also by the warmth of human emotions. The dance into the abyss never felt better.


Black Heaven
"HISTORY"
(Trisol/Soulfood)


Black Heaven
"Negativ"
(Scanner/Soulfood)



Black Heaven
"Kunstwerk"
(Scanner/Soulfood)



BLACK HEAVEN
"Trugbild"
feat. MANTUS
(Trisol/Soulfood/2004)




BLACK HEAVEN
"End of the world EP"
(Trisol/EFA/2003)



BLACK HEAVEN
"Obscurity"
(Trisol/EFA/2002)


BLACK HEAVEN
"Chapter 1"
(Trisol/EFA/2001)


REMIXE für Blutengel, The Dust of Basement, Mechanical Moth, u.a.

Verschiedene Veröffentlichungen auf Compilations
die hier nicht alle namentlich genannt werden.